Unsere Facebook-Gruppe: Heilpflanzen als Medizin
Orectanthe (Subscribe)
Gattungsbeschreibung:
Grobe, glatte, ausdauernde Kräuter aus einem rübenförmigen Wurzelstock, mit fleischigen Wurzeln; Stängel dicht beblättert, kräftig, entweder gestaucht, aufrecht und einfach, eine agaveähnliche Rosette bildend, oder stark verlängert und aufrecht oder spreizend, verzweigt, die unteren Teile von den dachziegelig übereinanderliegenden Stoppeln alter Blattbasen umhüllt. Blätter polystichous, schlaff oder starr, ihre Basen breit umfassend, spiralig dachziegelig, viele in flachen Spiralen (Rosetten) oder hohen Spiralen; Spreiten schwertförmig, lanzettlich-linear oder dreieckig, abstehend bis aufsteigend, meist starr, flach oder zungenförmig, die Spitzen scharf spitz oder stechend; Ränder fest, dünn (später gezähnt) und scharf. Blütenstand einzeln, endständig auf einem oder mehreren im Wesentlichen (außer an der äußersten Basis) tragblattlosen, stielrunden, röhrigen, verschiedenartig verlängerten Schäften, köpfchenförmig, groß, kugelig bis halbkugelig, 5 oder mehr cm dick, aus vielen festen oder spreublattartigen Trag- und Kelchblättern bestehend; die Involukralblätter eiförmig-dreieckig oder lanzettlich-dreieckig, in 1 oder 2 Dreierreihen. Blüten 3-zählig und unregelmäßig, jede abaxial von einem kurzen, dreieckigen Tragblatt unterstützt. Kelchblätter 3, fast gleich, lanzettlich, 3–5 cm lang oder mehr, verschiedenartig länger als die Involukralblätter, die seitlichen scharf gefaltet, schmal spitz und stark geflügelt-gekielt, das vordere Kelchblatt flach oder leicht konvex, ohne Kiel, ebenso spitz; Krone unregelmäßig, gelb, selten stark kastanienbraun, rot oder purpurn getönt, übelriechend, abstehend-ausgebogen, verwachsenkronblättrig, bis zu 8 cm lang, die Lappen etwas länger als die Röhre, breit eiförmig, der obere Lappen am größten und etwas kapuzenförmig, die seitlichen Lappen weiter ausgebreitet, etwas herabgebogen. Staubblätter epipetal, den Kronlappen am Schlund der Kronröhre gegenüberstehend, kürzer als die Kronlappen, aufsteigend-abstehend; Staubfäden schlank, etwas länger als die schmalen, basifixen, 4-fächerigen, introrsen Antheren, das Konnektiv leicht über die Antherenspitzen hinaus verlängert. Fruchtknoten breit, 3-fächerig, die Plazentation zentralwinkelständig; Griffel schlank, aus dem oberen Kronlappen nach außen ragend, aber nicht herausragend; Narbe breit und schief becherförmig, vielgefranst. Kapsel eiförmig bis verkehrt-eiförmig, die Klappen dick, starr, apikal etwas stärker verdickt. Samen viele, unregelmäßig gekrümmt-dreieckig, ca. 2–3 mm lang, um die Samenhöhle herum zusammengedrückt, sodass sie einen breiten Flügel bilden, wobei ein Rand einen schmalen, zurückgebogenen Lappen bildet, das Ganze somit mit einem „Fäustling“-Umriss, die gesamte Oberfläche fein gekrümmt-gestreift und glänzend.
Endemisch im Hochland von Guayana in Venezuela, Guyana und Brasilien.
Links
Orectanthe ptaritepuiana (Steyerm.) Maguire

© The New York Botanical Garden
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Synonyme lat. exist.
NoSyn.dt
Leider noch keine weiteren Infos hinterlegt.
Leider noch keine weiteren Infos hinterlegt.
Orectanthe sceptrum (Oliv.) Maguire

© CORDENOS Thierry
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/
Synonyme lat. exist.
NoSyn.dt
Leider noch keine weiteren Infos hinterlegt.
Leider noch keine weiteren Infos hinterlegt.