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Udo-Aralia cordata Previous | Next >

Udo - Aralia cordata Thunb.

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Englisch: heart-shaped aralia), Japanese-asparagus, Japanese-spikenard, Japanese asparagus, Spikenard, udo
China: 九眼獨活 jiüyàndiíhuó
Russisch: аралия сердцевидная

Udo-Aralia cordata
Bild © (1)

Synonyme dt.:
Herzförmige Aralie
Japanische Bergangelika
Japanische Stauden-Aralie
Japanischer Spargel

Synonyme :
Aralia cordata var. cordata
Aralia cordata var. sachalinensis (Regel) Nakai
Aralia edulis Siebold
Aralia lucida Hassk.
Aralia nudicaulis Blume
Aralia nutans Franch. & Sav.
Aralia racemosa f. sachalinensis (Regel) Regel
Aralia racemosa f. sachalinensis (Regel) Regel ex Voss
Aralia racemosa var. sachalinensis Regel
Aralia sachaliensis (Regel) K.Koch
Aralia schmidtii Pojark.
Aralia taiwaniana Y.C.Liu & F.Y.Lu
Dimorphanthus edulis (Siebold & Zucc.) Miq.


Ausdauernde, hochwüchsige Staude (bis 1,25 m) mit einfachem, unverzweigtem Stängel, der im Jugendstadium fast kahl oder mehr oder weniger dicht mit kräftigen Haaren bedeckt ist;
Wurzel dick, fleischig, aromatisch; Blätter groß (bis 50 cm lang), lang gestielt, doppelt (selten dreifach) gefiedert; die unteren 3–5 Fiederabschnitte unpaarig gefiedert (mit je 3–5(7) Fiederblättchen), zum Blattende hin zu 2–3 Paaren einfacher Fiederblättchen übergehend; Fiederblättchen kurz gestielt (Stiel 1,5–5(10) mm), bis 20 cm lang und 9(12) cm breit, meist länglich-eiförmig, selten fast elliptisch; Endblättchen meist breiter, mit abgerundet-gestutzter oder herzförmiger, oft asymmetrischer Basis, allmählich zugespitzt und in eine Stachelspitze auslaufend; oberseits dunkelgrün, kahl oder bisweilen ziemlich dicht mit kurzen Borstenhaaren besetzt, unterseits heller;
große wie kleine Fiederblättchen mit kurzen Borstenhaaren entlang der Blattadern;
Blattrand mit spitzen, einfachen, teils ausgerandeten Zähnen. Großer, endständiger, rispiger Blütenstand (bis 45–55 cm lang), bisweilen mit kleinen Nebenblütenständen (meist einfache Trauben aus 5–9 Dolden, in den Achseln oberer Blätter); Hauptblütenstand locker, schwach verzweigt, meist nicht über dritter Ordnung verzweigt; distale Achsen zweiter Ordnung bilden meist eine 3–5-strahlige Enddolde, die übrigen wechselständig angeordnet (Abstand 2–5 cm), teils zu zweit oder zu dritt, 3–15 cm (meist 5–8 cm) lang; ...unterhalb...
endständige Dolde aus zwittrigen Blüten; Achsen zweiter Ordnung oft mit 1–2, selten 3 Seiten-Dolden (meist aus männlichen Blüten) an kurzen, 0,8–1,5 cm langen Achsen dritter Ordnung, die sehr selten 1–2 kleine Seiten-Dolden tragen; die endständigen Dolden der Achsen zweiter Ordnung 1,7–2,8(3) cm im Durchmesser, diejenigen an Achsen dritter (vierter) Ordnung kleiner, 1,4–1,8 mm im Durchmesser; Achsenteile des Blütenstands dicht mit gelben, abstehenden, mehr oder weniger krausen Haaren bedeckt; Blütenstiele der zwittrigen Blüten 7–14(16) mm, die der männlichen Blüten 1,5–7 mm lang; Kelch aus 5 kleinen, zugespitzten, dreieckigen Zähnen; Kronblätter dreieckig-oval bis fast lanzettlich, 2,25–2,5 mm lang; Staubblätter länger als die Kronblätter, mit breit elliptischen Staubbeuteln; 5 Griffel, bis zur Mitte verwachsen; Frucht schwarz, klein, 3–4 mm im Durchmesser.
Blütezeit: Juli–September,
Fruchtzeit: ab September.
 


Vorkommen:

Heimat: Japan

Ferner Osten, China, Russland
Lichtungen, Waldränder, Berghänge.



Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)

Genussmittel, Nahrungsmittel:
Junge Triebe bis 1,5 m Länge werden roh oder gekocht gegessen. Meist werden die blanchiert, sie haben ein zitroniges Aroma. In Scheiben geschnitten werden sie in Suppen und Salaten verwendet.

Die Wurzeln werden gekocht gegessen.

Medizinisch:
Kulturpflanze. Die Wurzeln werden in China manchmal als Ginseng-Ersatz und manchmal auch zu dessen Verfälschung verwendet. Sie wirken analgetisch, diuretisch, fiebersenkend, entzündungshemmend, stimulierend, karminativ und tonisch auf den Magen.
In Korea dienen die Wurzeln der Behandlung von Erkältung und Migräne.

Inhaltsstoffe der Wurzeln sind ätherisches Öl, Saponine, Sesquiterpene, Diterpensäuren.


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Speisewert:

Medizinisch

1 Bild(er) für diese Pflanze

Aralia cordata


© Tony Rodd @ flickr.com

Abmessungen:



Frucht Größe:



Samen Größe:

Wuchsform

Gehölze, Bäume excl. Halbsträucher
Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Kletterpflanzen, Lianen
Stacheln an Stamm oder Blatt

Blütezeit

Pflanze Jährigkeit

Haare

Haare Sternzellig, auch 2-armig, verzweigt oder federig
Haare Sternzellig (nicht 2-armig, verzweigt oder federig)
Haare nicht Sternzellig, aber 2-armig oder t-förmig, aber nicht drüsig
Haare verzweigt
Haare federig, aber nicht drüsig
Haare schildförmig oder schuppig

Blätter

Blätter gegenständig oder wirtelig (quirlig)
Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter schildförmig
Blätter einfach, ungeteilt
Blätter mehrteilig, verzweigt, kompliziert
Blätter gefiedert (4 oder mehr Blätter)
Blätter 3-teilig
Blätter handförmig (4 oder mehr Teile)
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Aderung handförmig in Blätter oder Blatteile
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Blätter oder Blatteile gelappt oder geteilt
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Epidermid des Blattes papillös (nur Zweikeimblättrige)
Blätter mit durchsichtigen oder drüsigen Punkten oder Linien
Nebenblätter fehlen
Nebenblätter vorhanden (auch, wenn nur noch Narben zu sehen sind)

Blütenstand

Blütenstand eine Rispe, einfach und monopodial
Blütenstand eine Spitze, einfach und monopodial
Blütenstand eine Dolde, einfach und monopodial
Blütenstand ein Kopf, einfach und monopodial
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.)

Blüten

bisexuell
unisexual
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
Blütenboden vergrössert, vereint mit Fruchtknoten, diesen ganz oder teilweise bedeckend
Staubgefässe vorhanden (Ringförmig oder Drüsen)
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 3
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 4
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 5
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 6
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle besteht aus ähnlichen Segmenten
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 0 (inkl. 1 becherartiger Kelch ohne Lappen)
Kelchblätter 3
Kelchblätter 4
Kelchblätter 5
Kelchblätter mehr als 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter verwachsen (mindestens 2)
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Kelchblätter röhrig oder zusammengelegt
Blütenblätter 0 (inkl. Einem becherartigen Blütenkrone ohne Blätter)
Blütenblätter 3
Blütenblätter 4
Blütenblätter 5
Blütenblätter 6
Blütenblätter 7
Blütenblätter 8
Blütenblätter 9
Blütenblätter 10
Blütenblätter mehr als 10
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter verwachsen (mindestens 2)
Blütenblätter schuppig
Blütenblätter hüllig oder becherig
Staubbeutel 3, fruchtbar
Staubbeutel 4, fruchtbar
Staubbeutel 5, fruchtbar
Staubbeutel 6, fruchtbar
Staubbeutel 7, fruchtbar
Staubbeutel 8, fruchtbar
Staubbeutel 9, fruchtbar
Staubbeutel 10, fruchtbar
Staubbeutel mehr als 10, fruchtbar
Anzahl Staubblätter = Anzahl Blütenblätter oder verschieden von Kelchblätter
Staubbeutel dorsal oder herzförmig fixiert
Staubbeutel an der Basis fixiert
Staubbeutel nach Innen gerichtet
Staubbeutel länsschlitzig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Stiele fehlend, Narben direkt aufsitzend
Mehr als 1 Stiel, frei (Fruchtblätter verwachsen)
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblatt 1
Fruchtblätter 2 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 3 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 4 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 5 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter mehr als 5 (frei oder vereinigt)
Fruchknoten 1-kammerig
Fruchknoten 2-kammerig
Fruchknoten 3-kammerig
Fruchknoten 4-kammerig
Fruchknoten 5-kammerig
Fruchknoten mehr als 5-kammerig
1 Samen pro Fruchtkammer
Fruchtblätter frei von einander oder 1 Fruchtblatt
Samenanlagen zentral, Fruchtblätter verwachsen
Samenanlagen an der Spitze des Fruchtknotens befestigt

Früchte

Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat 1 Samen
Frucht hat 2 Samen
Frucht hat mehr als 2 Samen
Frucht mit Flügeln
Keim gerade
Samen mit Nährgewebe
Nährgewebe langsam übergehend

Verbreitung

Asien