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Japanische Aralie - Aralia elata (Miq.) Seem.
Englisch: Chinese angelica, Chinese angelica-tree, Chinese angelica tree, Hercules' Club, Japanese Angelica-tree, Japanese angelica tree, Japanese aralia, Manchurian aralia, Oni's Walking Stick
China: 遼東木 liáodŏng sŏngmù
Russisch: аралия высокая, аралия маньчжурская)
Bild © (1)
Synonyme dt.:
Hohe Aralie
Japanische Aralie
Teufelskrückstock
Synonyme :
Aralia chinensis var. elata (Miq.) Lavallée
Aralia elata (Miq.) Deeman
Aralia spinosa var. elata (Miq.) Sarg.
Dimorphanthus elatus Miq.
Kleiner Baum oder Strauch, 3–7 m hoch; Stamm aufrecht, 12–20 cm im Durchmesser, unverzweigt oder mit wenigen kurzen, endständigen, waagerechten Ästen; Rinde dunkelbraun, mit mehr oder weniger dichten, kurzen, kräftigen Stacheln, selten fast stachellos; Blätter an langen Stielen ausgebreitet, nahe der Stammspitze gehäuft, groß, 40–80 cm lang, doppelt gefiedert, mit 2–4 Paaren gegenständiger, zusammengesetzter Fiederabschnitte erster Ordnung, die 3–13 Fiederblättchen sowie einige distale Paare einfacher Blätter tragen (letztere bisweilen in 1–2, meist asymmetrische Lappen geteilt); Blattstiel, Rhachis und Fiederblättchenstiele sehr dicht oder nur schwach mit bräunlich-gelben Haaren behaart, oft bestachelt (Stacheln an Rhachis und Fiederblättchenstielen kurz, in den Achseln der Fiederabschnitte länger, bis 10–12 mm); Fiederblättchen sitzend oder an sehr kurzen (1–2(4) mm) Stielen, 3–13 cm lang, 1,4–6(7,5) cm breit, dick, länglich-eiförmig, selten elliptisch oder breit eiförmig, meist lang zugespitzt und stets in eine meist lange Stachelspitze auslaufend; Basis abgerundet oder abgerundet-keilförmig, meist asymmetrisch; Blätter bisweilen mehr oder weniger aufwärts gebogen, ungleichmäßig scharf gezähnt; Oberseite hellgrün, mehr oder weniger runzelig, kahl oder mit vereinzelten borstigen Haaren; Unterseite blass, bereift (blaugrün), mit durchgehender, gelblicher, samtartiger Behaarung, wobei die Haare entlang der Blattadern dichter und länger sind; Blütenstand meist als große Rispe ausgebildet, bis 60 cm lang (bisweilen 12–25 cm), an der Stammspitze eine endständige Dolde bildend;
Rispen schlank. Die Rispen sind länger (bis 13–15 cm);
zusätzlich zur endständigen Dolde mit zwittrigen Blüten gibt es (1,3)5–15
seitliche Dolden (mit zwittrigen oder männlichen Blüten); die Blüten sitzen
unmittelbar auf 0,5–2,2 cm langen Achsen dritter Ordnung, die 3–8 kleine,
höckerige und bespitzte Tragblätter tragen; 1 bis 3 dieser Tragblätter
vermitteln zu sehr kurzen Achsen vierter Ordnung, die kleine
Dolden männlicher Blüten tragen; Durchmesser der Dolden mit zwittrigen
Blüten 12–17(22) mm, der männlichen Dolden 5–9 mm; Blütenstiele bei
ersteren (3)5–8(10) mm, bei letzteren 1,5–3 mm lang; alle Achsenteile des
Blütenstands dicht mit abstehenden gelben Haaren bedeckt; Blütezeit
deutlich gestaffelt, mit beträchtlichen Abständen zwischen den Dolden
verschiedener Ordnungen; Kelch aus 5 breit dreieckigen, kahlen, zugespitzten
Zähnen; Kronblätter gelblich-weiß, länglich-eiförmig, 2,3 mm lang,
1,25 mm breit; Staubblätter länger als die Kronblätter, Staubbeutel eiförmig;
Fruchtknoten kahl, bei zwittrigen Blüten eiförmig-zylindrisch, bei männlichen
breit umgekehrt-kegelförmig; Griffel 5, selten 6, 1–5 mm lang, frei oder an
der Basis verwachsen, Narbe rötlich; Frucht 5–6 mm im Durchmesser,
meist eine fünfteilige Steinfrucht. Blütezeit: August, Fruchtreife: Oktober.
W
Vorkommen: Heimat ist Asien, als Kulturpflanze fast weltweit eingeführt
Wälder, auf nährstoffreichem, gut mit Feuchtigkeit versorgtem Boden. – Ferner Osten, Japan
Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)
Genussmittel, Nahrungsmittel:
Blätter und junge Triebe werden gekocht gegessen oder auch blanchiert an Salaten verwendet.
Medizinisch:
In der asiatischen Volksmedizin dienen Wurzeln und Kraut der Behandlung von Bronchitis, Husten, Gelbsucht, Magenkrebs, Magengeschwüren, Arthralgie und Diabetes. Wurzel und Stängel wirken anodyn und verdauungsfördernd, die Wurzel und Wurzelrinde wirken stimulierend auf das zentrale Nervensystem.
Der Wasserextrakt der Wurzeln wird als Antidiabetikum bei Diabetes mellitus verwendet.
Die Pflanze soll den Appetit, das Gedächtnis, die Vitalität usw. wiederherstellen.
Das zytotoxisch wirkende Protein Aralin induziert die Apoptose menschlicher Krebszellen.
Speisewert:
Medizinisch
3 Bild(er) für diese Pflanze
Aralia elata © Anne Tanne @ Belgium |
Aralia elata © Anne Tanne @ Belgium |
Aralia elata © Isidro Martínez @ Zaragoza España |
Abmessungen:
Frucht Größe:
Samen Größe:
Wuchsform
Gehölze, Bäume excl. Halbsträucher
Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Kletterpflanzen, Lianen
Stacheln an Stamm oder Blatt Blütezeit
Pflanze Jährigkeit
Haare
Haare Sternzellig, auch 2-armig, verzweigt oder federig
Haare Sternzellig (nicht 2-armig, verzweigt oder federig)
Haare nicht Sternzellig, aber 2-armig oder t-förmig, aber nicht drüsig
Haare verzweigt
Haare federig, aber nicht drüsig
Haare schildförmig oder schuppig Blätter
Blätter gegenständig oder wirtelig (quirlig)
Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter schildförmig
Blätter einfach, ungeteilt
Blätter mehrteilig, verzweigt, kompliziert
Blätter gefiedert (4 oder mehr Blätter)
Blätter 3-teilig
Blätter handförmig (4 oder mehr Teile)
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Aderung handförmig in Blätter oder Blatteile
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Blätter oder Blatteile gelappt oder geteilt
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Epidermid des Blattes papillös (nur Zweikeimblättrige)
Blätter mit durchsichtigen oder drüsigen Punkten oder Linien
Nebenblätter fehlen
Nebenblätter vorhanden (auch, wenn nur noch Narben zu sehen sind) Blütenstand
Blütenstand eine Rispe, einfach und monopodial
Blütenstand eine Spitze, einfach und monopodial
Blütenstand eine Dolde, einfach und monopodial
Blütenstand ein Kopf, einfach und monopodial
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.) Blüten
bisexuell
unisexual
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
Blütenboden vergrössert, vereint mit Fruchtknoten, diesen ganz oder teilweise bedeckend
Staubgefässe vorhanden (Ringförmig oder Drüsen)
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 3
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 4
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 5
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 6
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle besteht aus ähnlichen Segmenten
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 0 (inkl. 1 becherartiger Kelch ohne Lappen)
Kelchblätter 3
Kelchblätter 4
Kelchblätter 5
Kelchblätter mehr als 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter verwachsen (mindestens 2)
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Kelchblätter röhrig oder zusammengelegt
Blütenblätter 0 (inkl. Einem becherartigen Blütenkrone ohne Blätter)
Blütenblätter 3
Blütenblätter 4
Blütenblätter 5
Blütenblätter 6
Blütenblätter 7
Blütenblätter 8
Blütenblätter 9
Blütenblätter 10
Blütenblätter mehr als 10
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter verwachsen (mindestens 2)
Blütenblätter schuppig
Blütenblätter hüllig oder becherig
Staubbeutel 3, fruchtbar
Staubbeutel 4, fruchtbar
Staubbeutel 5, fruchtbar
Staubbeutel 6, fruchtbar
Staubbeutel 7, fruchtbar
Staubbeutel 8, fruchtbar
Staubbeutel 9, fruchtbar
Staubbeutel 10, fruchtbar
Staubbeutel mehr als 10, fruchtbar
Anzahl Staubblätter = Anzahl Blütenblätter oder verschieden von Kelchblätter
Staubbeutel dorsal oder herzförmig fixiert
Staubbeutel an der Basis fixiert
Staubbeutel nach Innen gerichtet
Staubbeutel länsschlitzig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Stiele fehlend, Narben direkt aufsitzend
Mehr als 1 Stiel, frei (Fruchtblätter verwachsen)
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblatt 1
Fruchtblätter 2 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 3 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 4 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 5 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter mehr als 5 (frei oder vereinigt)
Fruchknoten 1-kammerig
Fruchknoten 2-kammerig
Fruchknoten 3-kammerig
Fruchknoten 4-kammerig
Fruchknoten 5-kammerig
Fruchknoten mehr als 5-kammerig
1 Samen pro Fruchtkammer
Fruchtblätter frei von einander oder 1 Fruchtblatt
Samenanlagen zentral, Fruchtblätter verwachsen
Samenanlagen an der Spitze des Fruchtknotens befestigt Früchte
Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat 1 Samen
Frucht hat 2 Samen
Frucht hat mehr als 2 Samen
Frucht mit Flügeln
Keim gerade
Samen mit Nährgewebe
Nährgewebe langsam übergehend Verbreitung
Afrika
Asien
Australien und Ozeanien
Europa
Nordamerika
Südamerika
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