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Kreosotbusch - Larrea tridentata (Sessé & Moc. ex DC.) Coville
Englisch: chaparral, chrral, Creasote bush, Creosote-bush, Creosote bush, Creosotebush, Creosote plant, Cresote, Gobernadora, Governadora, greasewood, Guamis
Spanisch: chaparral, gobernadora, hediondilla
Synonyme dt.:
Keroststrauch
Kreosotstrauch
Synonyme :
Larrea mexicana Moric.
Vorkommen: Südwestliches Nordamerika
Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)
Genussmittel, Nahrungsmittel:
Blütenknospen: wie Kapern eingelegt
Harz: zur Konservierung
Zweige: werden gekaut
Medizinisch:
Volksmedizin:
Der Strauch wird schon lange durch die Indianer medizinisch genutzt. Die Anwendung reicht von der Verwendung bei Blutvergiftung bis Erhöhung der Fruchtbarkeit bei Frauen oder als Sonnenschutzmittel - er wurde also als richtiges Allheilmittel verwendet.
Ein Absud aus den immergrünen Blättern des Kreosotbusches wurde von verschiedenen nordamerikanischen Indianerstämmen zur Behandlung von Durchfall und Magenbeschwerden verwendet. Dokumentierte Anwendungen: Ein Umschlag aus der gekauten Pflanze wurde auf Insekten-, Spinnen- und Schlangenbisse aufgelegt. Waschungen mit einem Blätteraufguss wurden eingesetzt, um den Milchfluss zu fördern. Pflanzensaft aus erhitzten Zweigen wurde zur Behandlung von Zahnschmerzen in Zahnkavitäten gefüllt. Ein aus den Blättern hergestellter Umschlag wurde bei Wunden und Hautproblemen sowie zur Behandlung von Brustbeschwerden angewendet. Bei den amerikanischen Ureinwohnern diente die Pflanze unter anderem als Mittel gegen rheumatische Erkrankungen, Geschlechtskrankheiten, Harnwegsinfektionen und Krebs – insbesondere Leukämie. Ein aus den Blättern zubereiteter Tee kann innerlich als schleimlösendes Mittel und Antiseptikum für die Atemwege eingenommen werden. Die Pflanze wurde zur Behandlung zahlreicher Beschwerden eingesetzt, darunter Fieber, Grippe, Erkältungen, Blähungen, Arthritis, Nebenhöhlenentzündungen, Anämie, Pilzinfektionen, Allergien, Autoimmunerkrankungen und das prämenstruelle Syndrom (PMS); zudem gilt sie als schmerzlindernd, durchfallhemmend, harntreibend und brechreizfördernd.
Aktivität:
Allergieerreger; Allheilmittel; Amöbenzerstörend; Anti-HIV; Anti-Krebs; Antiaging; Antibakteriell; Antioxidant; Antiseptisch; Antitumor; Antiviral; Anti-Hefepilze; Bitterstoff; Brechreizend; Deodorant; Entwässernd; Entzündungshemmend; Krampflindernd; LSD-Chelator; Larvizid und Larventötend; Leberschädigend; Menstruationsfördernd; Milchfluss steigernd; Parasiten abtötend; Reinigend; Schleimhaut abschwellend; Schleimlösend, Hustenlöser; Stimmungsverändernd; Östrogenwirkend;
Indikation:
Akne; Alkoholismus; Amöben; Arthrose; Asthma; Bakterien; Bauchschmerzen oder Leibschmerzen; Bisse; Blutandrang; Blähungen; Knochenleiden; Bronchitis; Darmentzündungen; Debilität; Schmerzen; Durchfall; Eiterflechte; Ekzeme Krätze und Juckreiz; Ekzeme und Neurodermitis; Entbindung; Entzündungen; Erkältungen; Fettleibigkeit; Fieber; Foot; Gonorrhoe; Grippe; HIV; Harnröhrenentzündung; Harnstrenge; Hefeinfektionen; Hämatochezie; Infektion; Kopfschmerzen; Krebs; Krämpfe; Krätze; Leberkrebs;,; Leukämie; Lungenkrebs,; Magenerkrankungen; Magenkrebs,; Melanom; Menstruationsbeschwerden; Nierenkrebs,; Parasiten; Prellungen und Blutergüsse; Psychosen; Rheumatismus; Ruhr; Schlangenbisse; Schmerzen; Schuppen; Tuberkulose; Tumor; Venenentzündungen; Verdauungsstörungen; Virus; Wassereinlagerungen; Windpocken; Wunden; Wundscheuern und Wolf; Zahnschmerzen;
Dosierung:
Nutzung vermeiden;
1 Messerspitze Kraut/1 Liter Wasser als Mundwasser;
4,5 g trockenes Kraut:22 ml Alkohol/23 ml Wasser.
Gegenindikation, Nebenwirkungen und Seiteneffekte:
Nicht bei Nierenerkrankungen und Lebererkrankungen, wie z.B. Hepatose und Leberzirrhose. Lassen Sie sich von einem Arzt beraten, bevor Sie das Kraut verwenden. Unterbrechen Sie den Gebrauch bei Brechreiz, Fieber, Müdigkeit oder Gelbsucht, wie dunkler Urin oder Gelbfärbung der Augen.
Kann hepatotoxisch reagieren und Dermatosen verursachen. Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.
Kann aufgrund der enthaltenen Aminosäurebestandteile eine MAO-Hemmer-Therapie beeinträchtigen.
Toxine: Die kommerzielle und medizinische Verwendung von Chaparral ist aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer möglichen toxischen Wirkung auf die Leber – die zu subakuter oder akuter Hepatitis führen kann – umstritten. Die Lignan-Chemie von Chaparral ist gut erforscht; es existiert umfangreiche Literatur zur Hauptkomponente, der Nordihydroguajaretsäure (NDGA). Diese ist ein starkes Antioxidans, das in Tierstudien sowohl krebshemmende als auch krebserzeugende Wirkungen gezeigt hat. Angesichts des krebserzeugenden Potenzials, der Fragen zur Lebertoxizität und der nicht belegten Anwendungsgebiete sollte man von der Verwendung von Chaparral absehen, bis Wirksamkeit und Sicherheit wissenschaftlich nachgewiesen sind. Am 21. Dezember 2005 warnte Health Canada Verbraucher vor der Einnahme von Chaparral (in Form von losen Blättern, Tees, Kapseln oder losen Kräuterprodukten) aufgrund des Risikos von Leber- und Nierenproblemen. In den USA ist der kommerzielle Verkauf des Krauts verboten. Ganzheitlich orientierte Gesundheitsfachkräfte empfehlen und verwenden das Kraut möglicherweise dennoch.
Symptome: krebserzeugend; Leberversagen.
Erste Hilfe: Meidung der Pflanze.
Hinweis: Ein Grund für den großen Erfolg von Chaparral ist eine hochgiftige Substanz, die in der Wurzel gebildet und freigesetzt wird und das Wachstum anderer Pflanzen in der Nähe verhindert. Regenwasser schwemmt das Toxin aus, sodass andere Pflanzen wachsen können. Sobald das Wasser abfließt, wird das Toxin erneut freigesetzt und die eingedrungenen Pflanzen werden vernichtet. Diese Eigenschaft stellt sicher, dass Chaparral nicht mit anderen Pflanzen um knappe Nährstoffe konkurrieren muss.
Speisewert:
Medizinisch
1 Bild(er) für diese Pflanze
Larrea tridentata © Belinda Lo @ USA |
Abmessungen:
Frucht Größe:
Samen Größe:
Wuchsform
Gehölze, Bäume excl. Halbsträucher
Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Stacheln an Stamm oder Blatt Blütezeit
Pflanze Jährigkeit
Haare
Haare drüsig, warzig
Haare Sternzellig, auch 2-armig, verzweigt oder federig
Haare nicht Sternzellig, aber 2-armig oder t-förmig, aber nicht drüsig Blätter
Blätter gegenständig oder wirtelig (quirlig)
Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter einfach, ungeteilt
Blätter mehrteilig, verzweigt, kompliziert
Blätter gefiedert (4 oder mehr Blätter)
Blätter 3-teilig
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Blätter oder Blatteile gelappt oder geteilt
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Nebenblätter vorhanden (auch, wenn nur noch Narben zu sehen sind) Blütenstand
Blüte einzeln
Blütenstand eine Rispe, einfach und monopodial
Blütenstand einfach und sympodial (Zyme, Wickel, Verzweigt)
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.) Blüten
bisexuell
unisexual
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
zygomorph, dorsiventral oder monosymmetrisch oder unregelmässig
Blütenboden klein, (oberständiger Fruchtknoten)
Staubgefässe vorhanden (Ringförmig oder Drüsen)
Keine Staubgefässe
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 5
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 4
Kelchblätter 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter verwachsen (mindestens 2)
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Kelchblätter röhrig oder zusammengelegt
Blütenblätter 0 (inkl. Einem becherartigen Blütenkrone ohne Blätter)
Blütenblätter 4
Blütenblätter 5
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter schuppig
Blütenblätter verzerrten
Blütenblätter hüllig oder becherig
Staubbeutel 4, fruchtbar
Staubbeutel 5, fruchtbar
Staubbeutel 8, fruchtbar
Staubbeutel 10, fruchtbar
Staubbeutel mehr als 10, fruchtbar
Blüte obidiplostemonous, doppelt so viel Staubblätter als Blütenblätter
Staubbeutel dorsal oder herzförmig fixiert
Staubbeutel an der Basis fixiert
Staubbeutel nach Innen gerichtet
Staubbeutel nach Aussen gerichtet
Staubbeutel länsschlitzig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Gymnophore ?(Aufnahmeverlängerungen wie bei Kapernblüte)
Stiele fehlend, Narben direkt aufsitzend
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblätter 2 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 3 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 4 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 5 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter mehr als 5 (frei oder vereinigt)
Fruchknoten 2-kammerig
Fruchknoten 3-kammerig
Fruchknoten 4-kammerig
Fruchknoten 5-kammerig
Fruchknoten mehr als 5-kammerig
1 Samen pro Fruchtkammer
2 Samen pro Fruchtkammer
Mehr als 2 Samen pro Fruchtkammer
Samenanlagen zentral, Fruchtblätter verwachsen
Samenanlagen mittig befestigt, oder bauchseits, wenn Fruchtblätter frei oder 1 Fruchtblatt
Samenanlagen an der Spitze des Fruchtknotens befestigt Früchte
Frucht ist eine Kapsel (inkl. Hülse, Schote, Balgen)
Frucht ist eine Nuss (inkl. Schließfrucht, Spaltfrucht usw.)
Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat 1 Samen
Frucht hat 2 Samen
Frucht hat mehr als 2 Samen
Frucht mit Flügeln
Frucht mit Stacheln und Haken
Keim gerade
Keim gekrümmt
Samen ohne Nährgewebe
Samen mit Nährgewebe Verbreitung
Nordamerika
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