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Pharus
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Pflanzen ausdauernd, einige scheinbar monokarpisch; rhizomartig, manchmal rasenbildend oder ausläufertreibend; einhäusig. Stängel 10–130 cm, aufrecht bis niederliegend; Internodien solid (ausgefüllt), häufig mit auffälligen Stützwurzeln an den unteren Knoten. Scheiden offen, kahl; Ligulae (Blatthäutchen) meist häutig-trocken, manchmal häutig und bewimpert; Pseudopetiolen (Scheinstiele) auffällig, distal um 180° gedreht, wodurch die Spreiten umgewendet werden; Spreiten linear bis eiförmig, meist breit, meist gitterartig-nervig (tessellat), Seitennerven schräg von der Mittelrippe abweichend. Blütenstände endständige Rispen, eiförmig, offen; Spindeln (Rachises) in ein männliches Ährchen endend oder nackt; Äste mit widerhakigen (hakenförmigen) Haaren, Ährchen anliegend. Ährchen eingeschlechtlich, dimorph, Geschlechter paarweise angeordnet oder weibliche Ährchen einzeln, mit 1 Blüte; Ährchenachsen (Rachillae) nicht über die Blüten hinaus verlängert; Zerfall oberhalb der Hüllspelzen und in den Rispenästen. Männliche Ährchen kleiner als die weiblichen Ährchen, unterhalb der weiblichen Ährchen an anliegenden Blütenstielen sitzend; untere Hüllspelzen kürzer als die oberen Hüllspelzen oder fehlend; Deckspelzen (Lemmas) länger als die Hüllspelzen, eiförmig, 3-nervig; Lodiculae (Schwellkörperchen) 3, winzig; Antheren (Staubbeutel) 6. Weibliche Ährchen größer als die männlichen Ährchen, fast sitzend, verlängert; Hüllspelzen fast gleich lang, lanzettlich, (3)5–9(11)-nervig, purpurn oder grün; Deckspelzen (Lemmas) zylindrisch, länger als die Hüllspelzen, verhärtet, eingerollt, mit widerhakigen Haaren über mindestens einem Teil der Oberfläche, 7-nervig, Ränder eingerollt, die Vorspelze (Palea) verbergend; Lodiculae fehlend; Staminodien (unfruchtbare Staubblätter) 6, winzig; Griffel 1, 3-ästig, Narben steifhaarig. x = 12. Name abgeleitet vom Griechischen pharos, „Mantel“ oder „Umhang“.