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Glyceria
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Mehrjährige, rhizombildende Kräuter, an den Knoten wurzelnd, Wasserpflanzen (Hydrophyten). Stängel an der Basis niederliegend und danach aufsteigend, wobei der obere Teil in der Regel auf dem Wasser schwimmt oder über die Wasseroberfläche hinausragt, kahl, mit abgeflachten, hohlen Internodien von mehr oder weniger elliptischem Querschnitt, längsgestreift-gerippt und zwei bis drei sichtbaren Knoten im aufsteigenden Teil. Blätter wechselständig, sitzend und scheidig, ausdauernd, die grundständigen und stängelständigen Blätter ähnlich, wobei letztere den Blütenstand erreichen; Blattscheide auf dem größten Teil ihrer Länge geschlossen, papierartig, auf beiden Seiten gestreift-nervig, mit zwei gelblich-braunen und leicht vertieften dreieckigen Flecken zum Übergangsbereich mit der Blattspreite hin, nicht geöhrt; Ligula (Blatthäutchen) häutig, lanzettlich, weißlich, auf der Rückseite kahl und auf der Bauchseite mehr oder weniger rückwärts-rau oder kurz steifhaarig; Blattspreite länglich-lanzettlich oder schmal-lanzettlich, flach, gestreift-nervig, mehr oder weniger warzig (papillös), mit vorwärts-rauen Rändern und einer Spitze mit einer knorpeligen Aufsetzspitze. Blütenstand eine lockere, gerade Rispe, im Umriss linear, linear-lanzettlich oder länglich-lanzettlich während der Blütezeit (Anthese), mit anfangs mehr oder weniger anliegenden und später aufrecht-abstehenden oder abstehenden Ästen, mit dreikantiger, gestreifter Spindel (Rhachis), kahl oder auf den Streifen mehr oder weniger vorwärts-rau. Ährchen mehr oder weniger zylindrisch, linear, linear-länglich oder linear-lanzettlich, kurz gestielt, wechselständig, die sich bei der Reife oberhalb der Hüllspelzen und zwischen den Blüten nach und nach ablösen, mit 6 bis 14 zwittrigen, chasmogamen (offen blühenden) Blüten und einer rudimentären, sterilen Endblüte. Hüllspelzen zwei, von ungleicher Größe, kleiner als die Blüten, mehr oder weniger trockenhäutig (skariös), eiförmig-lanzettlich, eiförmig oder verkehrt-eiförmig, mit gerundetem Rücken, kahl, mit einem Mittelnerv, grannenlos (mütisch). Ährchenachse (Rhachilla) mit kahlen oder schwach vorwärts-rauen Gliedern. Deckspelze (Lemma) länglich-lanzettlich, eiförmig-länglich oder eiförmig, papierartig, mit gerundetem Rücken, am Rand und an der Spitze mehr oder weniger häutig, mehr oder weniger vorwärts-rau – ausgenommen die Spitze auf der Außenseite –, mit sieben hervorstehenden Nerven, die die Spitze erreichen oder nicht; Kallus länglich-elliptisch, kahl, mit einem knorpeligen Rand. Vorspelze (Palea) elliptisch, schmal-elliptisch oder länglich-elliptisch, gleich, nahezu gleich, kleiner oder größer als die Deckspelze, häutig, zweinervig, zweikielig, ganzrandig, ausgerandet oder zweizähnig, mit geflügelten, vorwärts-rauen oder kurz steifhaarigen Kielen. Schwellkörperchen (Lodiculae) zwei, fleischig, zu einer gestutzten, leicht zweilappigen Struktur verwachsen, weißlich, kahl. Staubblattapparat (Androeceum) mit drei Staubblättern, die während der Blütezeit herausragen; Staubbeutel (Antheren) kahl. Fruchtknoten verkehrt-eiförmig, kahl; Griffel zwei, mit einem kleinen Griffelpolster (Stylopodium); Narben zwei. Karyopse (Korn) länglich-ellipsoidisch, leicht gestielt, endend in zwei Fortsätzen – der verhärteten Basis der Griffel –, die hornartig und mehr oder weniger zerbrechlich auseinanderlaufen, auf der Rückseite konvex und auf der Bauchseite flach, bräunlich, kahl, frei; das Nabelband (Hilum) linear, von der Länge der Karyopse. Die Chromosomengrundzahl beträgt zehn.