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Bambusa

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Pflanzen meist baumartig, in gut abgegrenzten oder eher lockeren Horsten; Rhizome pachymorph, mit kurzen Hälsen. Stängel 0,5–30(35) m hoch, 0,5–18(20) cm dick, verholzt, ausdauernd, meist freistehend; Knoten nicht geschwollen; oberhalb der Knoten gelegene Ringe (Supranodalwülste) unauffällig; Internodien stielrund, meist anfangs dünn mit hellem Wachs bedeckt. Zweigkomplemente meist mit einem dominierenden primären Zentralast und 2 kleineren, kodominanten Seitenästen, meist an allen Knoten ähnlich; Knospenschuppen 2-kielig, verdickt, anfangs hinten und vorne geschlossen; Äste alle von Tragblättern unterlagert, Zweiglein höherer Ordnung an den unteren Knoten manchmal dornenartig. Halmblätter meist hinfällig, anfangs leicht wachsartig, manchmal mit kurzen, steifen Haaren, später das Wachs verlierend und kahl werdend; Öhrchen meist gut entwickelt; Wimpern (Fimbrien) meist vorhanden; Spreiten dreieckig bis breit dreieckig, meist aufrecht. Laubblätter: Scheiden meist von den unteren Knoten der Äste abfallend, an den distalen Knoten ausdauernd; Spreiten bis 30 cm lang, bis 6 cm breit, nicht deutlich gitternervig. Blütenstände meist ährenförmig, selten kopfig, tragblättrig; Vorblätter 2-kielig, schmal. Scheinährchen (Pseudospikelets) 1–5 cm, mit 3–12 Blüten; Zerfall oberhalb der Hüllspelzen und unterhalb der Blüten, rasch; Ährchenachsen-Internodien (Rachilla-Internodien) meist lang. Hüllspelzen mehrere, die Knospen unterlagernd; Deckspelzen (Lemmas) schmal eiförmig, spitz, unbegrannt; Vorspelzen (Paleas) die Deckspelzen nicht überragend, 2-kielig, nicht geflügelt; Antheren (Staubbeutel) 6; Fruchtknoten meist fast länglich; Griffel kurz, mit (2)3–4 federartigen Ästen. 2n = 56–72. Name eine latinisierte Form von bambu, einem lokalen Namen malaiischen Ursprungs.


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